HB
Helene Böhme

Vita

Die Koloratursopranistin Helene Böhme studierte Gesang bei Elisabeth Schmock an der Akademie für Tonkunst in Darmstadt. Neben verschiedenen Aufführungen ihres Studienortes, in denen sie Rollen wie die Königin der Nacht, Blonde, Offenbachs Eurydike, Norina und Gilda verkörperte, übernahm sie 2018 die Solopartie der Antagonistin in der Wiederaufnahme der Oper „Der Goldne Topf“ von Wilhelm Petersen. Neben reger solistischer Tätigkeit im Oratorium und Liedbereich, unter anderem mit der Da Ponte Stiftung, war sie beim Forum Junge Solisten bei den Tagen für Aktuelle Musik zu hören. Ihre Konzerttätigkeit mit verschiedenen Ensembles führt sie auf Bühnen von Hamburg, über Bamberg, Luxemburg u.a. bis nach München, so sang sie unter Kent Nagano an der Elbphilharmonie und an der Bayerischen Staatsoper. Zuletzt war die Sopranistin in der Produktion Oper Otze Axt am Staatstheater Darmstadt zu erleben. 2022 führte ein Engagement die Sopranistin diesmal solistisch an die Bayerische Staatsoper in München, wo sie als Ursuline die Produktion „Die Teufel von Loudun“ von Kryzstoff Penderecki unter Vladimir Jurowski und Simon Stone unterstützte. Bei der Wiederaufnahme 2023 übernahm sie auch das Cover des Philipe, eine Rolle, die mit Spitzentönen bis a3 besticht. Die Produktion wurde mit dem oper!award Best Performance 2023 ausgezeichnet.

Stilistisch anders orientiert sind ihre Gesangs-Gitarrenduos, mit denen die Sängerin Bossa Nova, Samba und Jazz präsentiert. In der Pandemie entstanden die EPs Double Rainbow und Stepping Stones (The Bossa Nova Duo).

Neben ihrer künstlerischen Tätigkeit unterrichtet die ausgebildete Gesangspädagogin in Darmstadt Eberstadt diverse Altersgruppen. 2021 hinzugekommen ist eine Tätigkeit als Chorleiterin für den gemischten Chor Unisono in Zwingenberg und als Stimmbildnerin für das CMVD Darmstadt.